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Steve Wozniak äußert sich Kritisch zu Cloud-Diensten

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Wie eigentlich alles im Leben, haben auch Cloud-Dienste Vor- und Nachteile. Der Apple Mitbegründer Steve Wozniak äußerte sich kürzlich nach einer Theateraufführung zu möglichen Problemen mit Cloud-Diensten wie iCloud, Google Drive oder Dropbox. Ganz unrecht hat er nicht.

Steve Wozniak ist meiner Meinung nach ein netter und aufgeschlossener Typ, dem man auch mal persönlich anschreiben kann und auch eine Antwort erhält. Er kennt sich gut im Netz und natürlich auch mit Computern aus. Erst kürzlich besuchte er ein Theaterstück mit dem Titel „The Agony and the Ecstasy of Steve Jobs“ und wurde am Schluss auf die Bühne gebeten. Dort beantwortete er einige Fragen der Zuschauer.

Bei Gizmodo gibt es einige übersetzte Zitate von dieser Veranstaltung[1]. So sagte Wozniak: “Ich mache mir wirklich sorgen, weil alles durch die Cloud geht” und “Ich glaube, in den nächsten Jahren kommen eine Menge furchtbare Probleme auf uns zu.”.

Da mag Wozniak tatsächlich Recht haben. Mit der Übertragung unserer Daten (Dokumente, Musik und sonstige Medien) speichern wir diese auf Servern, die uns nicht bekannt sind. Wir können auch nur erahnen, in welchen Ländern sich diese befinden. Wenn wir nun einmal über Geheimdienste und andere Staatliche Behörden nachdenken, so stellt sich die Frage, ob und wenn ja in welchem Umfang diese Zugriff zu unseren auswärtig abgelegten Daten haben.

Ablagesytseme wie Google Drive oder Dropbox geben uns sie Sicherheit, alles in der Cloud abgelegte immer und überall verfügbar zu haben. Egal ob am Rechner zuhause, auf dem Tablet oder dem Smartphone. Wir können von überall jederzeit auf die aktuellste Version eines Dokuments zugreifen und auch zeitgleich an einem Dokument mit mehreren arbeiten. Das ist sehr bequem und in einem nicht unerheblichen Maß nutze ich speziell die vielen Funktionen und Möglichkeiten von Google Drive.

Doch was ist, wenn wir einmal in die Fänger von Leuten geraten, die es nicht gut mit uns meinen und unseren Zugang hacken?! Hier steckt eine Menge Gefahrenpotential, die nicht zu unterschätzen ist. Haben Hacker Zugriff auf unsere in der Cloud abgelegten Daten und Medien, können sie damit machen, was sie wollen und uns auch durch das Setzen eines neuen Passwortes gänzlich ausschließen. Ein Horrorszenario, das immer im Hinterkopf behalten werden muss.

Generell sollte überlegt werden, was man an Daten der Cloud, bzw. den Servern des Anbieters anvertrauen möchte. Ich handhabe es so, dass ich ausschließlich Dateien ablege, die ich auch ohne Bedenken veröffentlichen würde. So speichere ich beispielsweise einige Artikel bei Google Drive ab, die in kurzer Zeit eh veröffentlich t werden, oder Skripte für den Podcast[2]. Für mich wichtige Dokumente wie meine Steuererklärung oder digitalisierte Kontoauszüge gelangen erst gar nicht in die Cloud und bleiben ausschließlich lokal gespeichert.

Quellen und Verweise

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Autor: Jens Lehmann

Hallo, ich bin Jens und der Gründer des Freizeichens und betreibe das Blog bereits seit 2010. Ich habe eine Ausbildung zum Bürokaufmann abgeschlossen und seit 2009 bin ich Student der technischen Redaktion und seit 2011 des Informationsmanagement an der Hochschule Hannover. Ihr könnt mich auch bei Twitter, Google+ und Facebook finden.

  • http://blog.visual-minds.de Steve

    Hallo Jens,
    wo sind denn die zuletzt erwähnten Links?
    Steve

    • http://www.anoxa.de jens Lehmann

      Servus Steve,

      danke für den Hinweis, die Links wurden schlicht weg vergessen zu setzen. Fehler behoben.