
Das Nexus 7 auf der ersten Keynote der Google I/O 2012
Ach ja, es ist soweit. Google hat endlich das Nexus 7 Tablet vorgestellt. Wobei natürlich viele von uns zahlreiche Informationen über das Tablet hatten. Nun, jetzt ist es raus und kann schon bald in einigen Ländern gekauft werden.
Was Google da gestern für ein Feuerwerk in einer Keynote abgebrannt hat, war sehr beeindruckend. Ein Highlight folgte dem nächsten. Viele Monate haben wir auf das Nexus 7 gewartet. Bereits in der Präsentation betonte man immer wieder Integration von medialen Inhalten. Eine eindeutige Ansage an Amazon, die mit ihrem Kindle Fire bekanntlich ein sehr günstiges und in sich geschlossenes Tablet seit letztem Jahr in den USA verkaufen.

Google Nexus 7 in der Frontansicht
Um eines vorwegzunehmen: Das Nexus 7 wird es zum Marktstart Mitte Juli vorerst nur in ausgewählten Ländern geben. USA, Kanada, Großbritannien und Australien werden die vier ersten Länder sein, in denen das Nexus 7 gekauft werden kann. Wann es ins restliche Europa bzw. in die deutschsprachigen Länder kommt, ist bisher noch unklar. Ebenfalls ist der Preis in Euro unklar. Ich vermute mal an dieser Stelle, dass es um die 170 – 180 Euro kosten wird.
Das in Zusammenarbeit mit Asus entwickelte Nexus 7 erfüllt die Erwartungen. Ein „nacktes“ Android 4.1 ist installiert. Das IPS-Display löst mit 1280 x 800 Pixel auf. Beim internen Speicher kann man sich zwischen 8 und 16 GB entscheiden. Verbaut hat man einen Tegra 3 Quad-Core von Nvidia. 1 GB RAM dürfte ebenfalls vollkommen ausreichend sein[1].
Technische Daten im Überblick
- 7 Zoll Back-lit IPS Display
- Auflösung von 1280 x 800 HD Display (216 ppi)
- Gorilla Glass
- 1,2 MP Frontkamera
- 340 Gramm
- 8 oder 16 GB Speicher
- Quad-Core Tegra 3 Prozessor
- 1 GB RAM
- 4.325 mAh Akku
- Micro USB
- WiFi 802.11 b/g/n
- Bluetooth
- Mikrofon
- NFC
- Bewegungssensoren
- GPS
Beim verfügbaren internen Speicher von 8 bzw. 16 GB bin ich mir noch sehr unschlüssig. Google will den Google Play Store mehr in den Mittelpunkt rücken. Als Nutzer streamt man nur noch die vorher über Google Music hochgeladene Musik. Ähnlich ist es bei Videos und zukünftig auch bei TV-Serien. Allerdings kommt hier direkt der Dämpfer für deutsche Nutzer. Denn im Google Play Store sind derzeit nur Apps und Bücher verfügbar. Musik kann über Umwege ebenfalls genutzt werden. In den USA, wo alle Play Store Dienste verfügbar sind, macht das Nexus 7 richtig Sinn und wird auch ordentlich Spaß machen. Für uns in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Erfolg des Nexus 7 vom schnellen freischalten der restlichen Play Store-Dienste abhängig.
Quellen und Verweise
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