
Logo von Fahrradpass / Bildquelle: Netzbewegung GmbH
Vor etwa zwei Monaten habe ich mich dazu entschlossen jede Strecke unter 5 Kilometer ausschließlich mit dem Fahrrad zu erledigen. Bisher hat das super funktioniert. Das hatte einige Gründe. Zum einen die körperliche Bewegung, die täglich etwas zur Gesundheit beiträgt und zweitens die Reduzierung meines ganz eigenen Kohlendioxidausstoßes. Irgendwo muss man ja anfangen. Da ich jeden Morgen zum nächsten Bahnhof mit dem Fahrrad fahre und es dort auch abstelle, habe ich mir bereits seit einiger Zeit Gedanken über einen möglichen Diebstahl meines Fahrrades gemacht. Durch Zufall kam ich zu einer interessanten App, die mir im Notfall weiterhilft.
Wenn das Fahrrad geklaut wird, ist das eine höchst ärgerliche Sache. Manch einer hat seinen Drahtesel ins Herz geschlossen. Mir würde es nicht anders ergehen. Seitdem ich angefangen habe mit dem Fahrrad kürzere Strecken zu fahren, geistert auch der Gedanke über Diebstahl im Kopf. Wie bei so vielen Sachen verdrängt man das immer wieder. Man hat ja ein gutes Schloss für das Rad gekauft und vertraut darauf, nicht einer dieser Betroffenen zu werden. Doch Fahrraddiebstahl ist nicht gerade selten und besonders in Großstädten gehen viele Räder an Langfinger verloren. Auf größeren Fahrradparkplätzen in direkter Nachbarschaft von Bahnhöfen haben Diebe meistens leichtes Spiel. Kaum jemand achtet da drauf, wenn jemand an einem fremden Fahrrad herumfummelt.
Zumindest für den Fall, dass das Rad geklaut wird, gibt es eine recht interessante App, die bei Polizei und Versicherung zumindest weiterhelfen kann. Aufmerksam geworden bin ich auf die App Fahrradpass[1] im Blog MobileAndroid[2]. Mit dieser App könnt ihr eure wichtigsten Daten zu eurem Fahrrad eintragen (Rahmennummer, Größe, genaue Beschreibung usw.). Auch Besonderheiten könnt ihr in die App eintragen. Beispielsweise wenn euer Fahrrad eine alte Klingel am Lenker hat, die noch von Opa stammt. Zusätzlich könnt ihr auch Fotos von eurem Rad machen. Im Ernstfall ermöglicht die App auch einen Export der Daten als PDF, die dann der Polizei und / oder Versicherung gegeben werden kann. Eine sehr praktische Sache. Die Eingabe der Daten ist denkbar einfach und schnell erledigt. Bei den Fotos würde ich raten das Fahrrad möglichst detailreich abzubilden. Die App beschränkt sich aber nicht nur auf ein Fahrrad. Ihr könnt mehrere Fahrräder, die euch gehören einzeln anlegen und Daten hinzufügen. So kann man mit einer einzigen App beispielsweise die Fahrräder der gesamten Familie verwalten.
Die App ist kostenlos im Google Play Store (siehe [1]) verfügbar und meiner Meinung nach recht gut bedienbar. Bei einigen Eingabefeldern sind zusätzliche Erklärungen vorhanden. So wie beispielsweise bei der Codiernummer. Einige Kommentare zu der App besagen, dass es beim Galaxy Note und Nexus S mit ICS zu Abstürzen kommt. Ich hoffe, die Entwickler schauen sich die Problematik noch einmal an und liefern entsprechende Updates. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall auf Fahrradpass, wenn man Besitzer und Nutzer eines Fahrrades ist.
Quellen und Verweise
Nachfolgend findet ihr alle für den Artikel relevanten Quellen und sonstige Verweise, Bildquellen und thematisch zum Artikel passende Verweise zu anderen Artikeln und Seiten.
Quellen und Verweise
- [1] Fahrradpass im Google Play Store
- [2] 25.06.2012 – Artikel “Mit Android-App Fahrraddiebstahl vorbeugen” auf MobileAndroid