
Samsung und die Universität Hongik (Seoul, Südkorea) haben gemeinsam das Samsung Talent Programm (STP) ausgeführt. Der Designer Haeyon You hatte dazu ein Samsung Galaxy Skin entwickelt.
Eigentlich wollte ich nicht über das Design von Smartphones schreiben. Mir ist der Artikel, besser gesagt die Überschrift des Artikels „I Really Miss Flip Phones“ von Michael Fisher auf pocketnow[1] ins Auge gestochen. Bisher sind mir nie Klapphandys bzw. flip phones wirklich bewusst gewesen.
Zugegeben, ich mag Klapphandys nicht, noch nie. Schon damals, als sie auch in Deutschland populärer wurden mochte ich sie nicht. In amerikanischen Serien begegnet man diesen Dingern immer noch. Meiner Meinung nach hätte man als Beispielbild in einem Lexikon für schlechtes Design auch ein Klapphandy aufnehmen können.
Mit dem Aufkommen der Smartphones kam diese Bauform irgendwie gar nicht mehr in Frage. Verständlich, wenn das Handy auch auf der Front nur aus einem Display besteht. Ein möglichst großes Display und sonst nichts zu sehen lässt auch keine andere Bauform zu, als die bisher genutzte Barrenform, wie wir sie jeden Tag in der Hand halten. Einzig Sony hatte es mit Tablet P versucht, ein Tablet mit zwei Bildschirmen zum Zusammenklappen zu entwerfen. Der Erfolg blieb allerdings aus, was nicht unbedingt an der Bauform lag.
Doch das Klappsmartphone könnte in nicht allzu ferner Zukunft ein Revival feiern. Durch Samsung mit seinen flexiblen Displays. Es könnte bald möglich sein, wie gewohnt ein Smartphone mit nichts außer Display auf der Front zu haben, es aber doch zusammenzuklappen.
Durch diese neuen Möglichkeiten der Gestaltung bzw. des Designs von Smartphones sind auch Klappsmartphones möglich. Samsung ist in diesem Bereich ziemlich weit vorne. Auf der CES hatte Samsung das Galaxy Skin vorgestellt. Dieses Smartphone ließ sich zusammenklappen und hatte zwei Bildschirme. Aber auch im Vorfeld hatte Samsung mit der Universität Hongik (Seoul, Südkorea) ein Samsung Talent Programm (STP) ins Leben gerufen. Der Designer Haeyon You hatte dazu einige wirklich beeindruckende Vorschläge geliefert, wie flexible Displays Smartphones und die Nutzung dieser verändern können.














So ein gestaltetes Galaxy Skin würde ich sehr gerne haben wollen. Bietet es doch wesenltich mehr, als die starre Barrenform, die wir bisher haben bei Smartphones. Um die Möglichkeiten zu demonstrieren, hatte Samsung bereits auf der CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas drei Modelle gezeigt, die ein flexibles Display (starr) verbaut hatten:
Aber auch von / für Philips gibt es solche Designideen:
Toshiba hat ein großes flexibles Display vorgestellt, das auch eine nützliche Funktion besitzt. Je nachdem, wie es gebogen wird, zoomt man in eine Karte hinein oder hinaus:
Und etwas in diese Richtung könnten wir bereits Ende des Jahres von Samsung sehen. Denn die Massenproduktion von flexiblen Displays wird noch dieses Jahr anlaufen[2][3]. Wie auch immer die ersten Geräte aussehen werden, ich bin fest vom Erfolg der flexiblen Displays überzeugt. Sie bietet vollkommen neue Möglichkeiten für Designer, individuelle Geräte und neue Funktionen bei der Nutzung dieser Geräte.
Quellen und Verweise
- Bildquelle: 26.07.2011 – Artikel “I Just Died and Went to Samsung Galaxy Heaven” auf Yanko Design (englisch)
- [1] 19.05.2012 – Artikel “I Really Miss Flip Phones” auf pocketnow (englisch)
- [2] 02.03.2012 – Artikel “Samsung will biegsame Dislays bereits 2013 in Smartphones einbauen” Das Freizeichen
- [3] 14.05.2012 – Artikel “Flexible Displays / Samsung beginnt noch dieses Jahr mit Massenproduktion” Das Freizeichen
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