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HTC gibt dem Design und nicht der Akkuleistung den Vorzug

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HTC One X

HTC One X

Als Handyhersteller muss man einige Sachen im Auge behalten. So muss man sich an Geschmacksvorlieben der Nutzer orientieren. Heute wird man niemanden mehr zum Kauf anregen, wenn das Display auf den Stand von 1997 ist und mehr Tastatur aufweist, als Display. Ebenfalls war bei mobilen Geräten schon immer das leidige Thema der Akkukapazität wichtig. HTC will sich zukünftig davon verabschieden.

Studien machen Aussagen seriöser

HTC hatte auf einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass man in zukünftigen Geräten vermehrt das Augenmerk auf das Design richten möchte und weniger auf die Akkukapazität. Man stützt sich dabei auf eine Studie, die aus dem Jahr 2011 stammt. Leider konnte ich diese Studie bzw. deren Ergebnisse nicht ausfindig machen, um selber einen Blick hinein zu werfen. Allgemein schenke ich Studien wenig Glauben. Oft genug werden Ergebnisse und Schlussfolgerungen produziert, die der Auftraggeber haben möchte. Relevante und wissenschaftlich verwertbare Ergebnisse sind leider viel zu oft nicht vorhanden. Wer beißt schon in die Hand, die einen füttert?

Wie auch immer die Ergebnisse zustande gekommen sind, für HTC ist dadurch die Schlussfolgerung klar: Kunden würden einen kleineren Akku akzeptieren, wenn das Handy dünn und elegant ist.

Dünn und Elegant, oder dick mit großem Akku

Die aktuelle One Serie con HTC hat beispsweise einen fest verbauten Akku, der mit 1650 bzw. 1800 mAh annehmbar ist, meiner Meinung nach aber etwas größer ausfallen könnte.  Samsung hat es geschafft in das Galaxy S2 einen 2800 mAh Akku zu verbauen. Ich muss aber meinem Kollegen Andreas von HTCInside vollkommen Recht geben, das das HTC One X wirklich elegant aussieht und eine angenehme Dicke aufweist[1].

Allerdings glaub ich nicht, dass der gewählte Weg mehr Design und weniger Akkuleistung sich wirklich bezahlt machen wird. Generell empfinde ich es als falsch, wenn die Funktion dem Design folgt. Eher umgekehrt ist meines Erachtens besser. Ein toll designtes Gerät bringt mir wenig, wenn ich es nach ¾ des Tages nicht mehr nutzen kann.

Oftmals wird bei Apple-Geräten bemängelt, dass der Akku nicht getauscht werden kann. Bei den One-Modellen von HTC ist das ebenfalls der Fall. Man spart dabei Platz. Sagt zumindest HTC. So ganz kann ich diesen Schlankheitswahn bei Smartphones nicht nachvollziehen. Ich habe lieber ein Smartphones, das auch mal 1 – 2 mm dicker ist, dafür aber einen ordentlichen Akku aufweisen kann. Eleganz hat für mich absolut nichts mit der Jagd nach dem dünnsten Smartphone zu tun. Es gibt Smartphones, die dicker sind als das HTC One X und trotzdem sehr schön / elegant sind.

Hersteller wie NEC könnten die Lösung haben

Der japanische Hersteller NEC entwickelt so genannte Organic Radical Batterys[2]. NEC hat es geschafft, einen Akku zu entwickeln, der gerade einmal 0,3 mm dünn ist. Somit kann man in absehbarer Zeit Akkus herstellen, die dünn wie Papier sind. Für NEC ist das aber noch nicht genug. Diese neue Generation von Akkus soll noch leistungsfähiger sein, als die bisherigen Lithium-Ionen-Akkus und innerhalb von Minuten vollgeladen sein, wenn man sie an die Steckdose steckt.

Quellen und Verweise

Autor: Jens Lehmann

Hallo, ich bin Jens und der Gründer des Freizeichens und betreibe das Blog bereits seit 2010. Ich habe eine Ausbildung zum Bürokaufmann abgeschlossen und seit 2009 bin ich Student der technischen Redaktion und seit 2011 des Informationsmanagement an der Hochschule Hannover. Ihr könnt mich auch bei Twitter, Google+ und Facebook finden.

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