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Pressemitteilung des BITKOM zu RCS-e

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RCS-E

RCS-E

Der Branchenverband BITKOM hat heute eine Pressemitteilung herausgegeben[1]. Darunter auch einige wenige Informationen über RCS-e, über den ich bereits berichtet hatte[2][3]. Mir ist dieser neue Dienst immer noch sehr suspekt und anfreunden kann ich mich überhaupt nicht mit RCS-e.

Mit RCS-e (Rich Communication Suite-enhanced) versuchen einige Mobilfunkanbieter irgendwie wieder etwas mehr Geld zu machen, nachdem kostenlose Dienste wie WhatsApp, Facebook und Goolge+ Messenger, kik uvm. der SMS den Todesstoß verpasst haben. Die Einnahmen aus dem SMS-Geschäft sind regelrecht kollabiert. Vor einigen Jahren konnten sich Mobilfunkanbieter noch darauf verlassen hohe Gewinne aus den Milliarden verschickten SMS pro Jahr zu generieren. Offenbar hatte man in den Chefetagen geglaubt, das würde ewig so weiter gehen. Wie bei vielen Entwicklungen ist dies ein Irrtum gewesen. Meine ganz eigene Meinung nach ist RCS-e ein versuch alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen.

Der Nachfolger der SMS heißt RCS-e und soll “den Chat mit einer oder mehreren Personen gleichzeitig” ermöglichen. Das kann man bei Google+ auch machen. Andere Messenger-Diensten bieten diese Funktion bereits seit langem. Weiter heißt es “Dateien wie Fotos oder Videos lassen sich problemlos verschicken. Selbst Videochats sind bei dem SMS-Nachfolger auf Knopfdruck möglich.“. Das ist mit anderen Messengern ebenfalls möglich. Dazu auch noch kostenlos nutzbar, wenn man über eine Internetverbindung verfügt. Dies ist aber eigentlich bei Smartphones kein Thema mehr, da eigentlich jeder Smartphonenutzer über eine Datenflat verfügt.

Natürlich gibt es auch eine Parodie zu RCS-e

Der BITKOM unterstützt Unternehmen wie die Telekom, Vodafone und andere dabei, dem Kunden einen kostenpflichtigen Dienst aufzuschwatzen, den eigentlich niemand benötigt und bereits seit Jahren durch Konkurrenten wie WhatsApp & Co. vollkommen kostenlos nutzbar ist mit den gleichen Möglichkeiten, wenn nicht sogar besser. Da der Dienst RCS-e Geld kosten, sollte man sich eher einmal nach Alternativen umsehen. Wie bereits erwähnt, sind mit den Apps WhatsApp[4], Google+[5] und vielen anderen[6][7][8][9][10][11] die nahezu gleichen Funktionen möglich, wie bei RCS-e. Sie haben aber ein unschlagbares Argument: sie sind kostenlos nutzbar und wurden auch nicht als IT-Revolution angepriesen.

Quellen und Verweise

Autor: Jens Lehmann

Hallo, ich bin Jens und der Gründer des Freizeichens und betreibe das Blog bereits seit 2010. Ich habe eine Ausbildung zum Bürokaufmann abgeschlossen und seit 2009 bin ich Student der technischen Redaktion und seit 2011 des Informationsmanagement an der Hochschule Hannover. Ihr könnt mich auch bei Twitter, Google+ und Facebook finden.

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