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LTE

LTE setzt sich weiter durch

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LTE (Long Term Evolution) ist die bisher aktuellste Mobilfunkgeneration und bietet enorme Geschwindigkeiten. Auch bekannt als 4G nimmt die Flächenabdeckung immer weiter zu, was sich auch an den Tarifen bemerkbar macht. Die Preise für die neueste Generation sind bereits ordentlich gesunken und werden zunehmend interessanter im Massenmarkt.

LTE ist noch nicht lange verfügbar. Dem ein oder anderen dürfte noch die spektakuläre Versteigerung der Frequenzlizenzen Ende Mai 2010 im Gedächtnis sein. Dort haben sich die Anbieter Telekom, Vodafone und O2 einen spektakulären Bieterkampf geleistet und somit insgesamt 4,4 Milliarden Euro für die entsprechenden Lizenzen auf den Tisch gelegt. Peer Steinbück war zu dieser Zeit Bundesfinanzminister und hatte sich bereits die Hände gerieben, da mit so hohen Summen vor der Versteigerung der Lizenzen nicht gerechnet wurde.

Lizenzversteigerung brachte Finanzministerium über 4 Milliarden Euro ein

Bereits kurz danach hat die Telekom (August 2010) den ersten LTE-Sendemasten in Betrieb genommen. Seitdem ist der Ausbau recht zügig von statten gegangen. Bisher konnte der rosa Riese 100 Städte in Deutschland mit LTE versorgen. Vodafone kommt auf 120 Städte und O2 hinkt derzeit noch immer weiter hinten den beiden anderen Anbietern hinterher.

LTE bietet den großen Vorteil, dass sie auf das Grundschema von UMTS aufbaut. Dadurch ist es den Netzanbietern möglich die bereits bestehende Infrastruktur mit Sendemasten kostengünstig nachzurüsten. Ein enormer Vorteil bei LTE ist die geringe Latenzzeit (Verzögerungszeit). LTE Advanced ist eine Erweiterung des regulären LTE und bietet eine noch einmal höhere Bandbreite. Hier sind bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde möglich bei gleichzeitig niedriger Latenz. LTE Advanced spielt derzeit allerdings keine nennenswerte Rolle, da noch nicht viele Geräte dies bedienen.

Aber bereits jetzt ist LTE eine enorme Verbesserung. Gerade ländliche Gebiete, für die ein Ausbau mit DSL sich für Netzanbieter kaum lohnt, kann bereits auf LTE umsattelt werden, wenn dies angeboten wird. Eine Prüfung nach dem passenden LTE Netz sollte man vorher bereits durchgeführt haben. Hier ist allerdings ein Nachteil für das Surfen mit einem Desktoprechner, dass viele Verträge mit LTE eine Volumenbeschränkung haben, die durchaus recht schnell aufgebraucht sein kann. Bei Smartphones hingegen fallen in der Regel nicht so viele Datenmengen an, wie bei Rechnern, die Zuhause genutzt werden.

Vor dem Wechsel Verfügbarkeit prüfen

Wichtig für Interessierte und die, die zu einem Anbieter mit LTE wechseln wollen ist die Netzabdeckung. Nichts ist ärgerlicher, als ein teurer Vertrag mit einer schnellen Verbindung, wenn man diese nicht da nutzen kann, wo man sich am häufigsten aufhält. Es gibt zahlreiche Seiten, mit denen man nach der Abdeckung des LTE Netz erkundigen kann. Dabei wird in der Regel ein Verfügbarkeitstest durchgeführt, bei dem Postleitzahl, Ort, sowie Straße und Hausnummer benötigt werden. Wer in einer größeren Stadt wohnt, wird hier mit hoher Wahrscheinlichkeit ein positives Ergebnis erhalten. Für diejenigen, die auf dem Land leben, könnte es hingegen etwas schwieriger werden. Wirtschaftlich gesehen, macht der Ausbau von Städten deutlich mehr Sinn, als in Gegenden, in denen die Bevölkerungsdichte deutlich geringer ist.

Meistens ist bei einem Check nach der Verfügbarkeit auch eine Auflistung der einzelnen Anbieter. Einzelne Tarife beginnen hier bereits ab ca. 10 € pro Monat. Wichtig ist dabei zu prüfen, ob es Volumenbeschränkungen gibt und wenn ja, ab was für eine Downloadgröße diese greifen. Eine eher allgemein LTE betreffende Informationsquelle ist LTEmobile, auf deren Seite sich Interessierte umfassend über LTE und die neuesten Informationen, sowie über die Technik, die dahinter steckt informieren können. Wer hingegen in NRW wohnt und gleich ganze Messberichte haben möchte, ist bei LTE in NRW Bestens aufgehoben.

Durch die zahlreichen Webseiten, auf denen die Verfügbarkeit von LTE am eigenen Standortes überprüft werden und die bereits jetzt gepurzelten Preise lohnt sich einmal ein Blick, ob ein bald auslaufender Vertrag durch einen neuen mit LTE ersetz werden kann oder sollte.

Quellen und Verweise

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Quellen und Verweise

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Autor: Jens Lehmann

Hallo, ich bin Jens und der Gründer des Freizeichens und betreibe das Blog bereits seit 2010. Ich habe eine Ausbildung zum Bürokaufmann abgeschlossen und seit 2009 bin ich Student der technischen Redaktion und seit 2011 des Informationsmanagement an der Hochschule Hannover. Ihr könnt mich auch bei Twitter, Google+ und Facebook finden.

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