
Archos 101 XS Tablet auf der IFA 2012
Das Archos 101 XS ist über Nacht an der Ladestation gewesen und nun geht es mit dem ersten Tag, an dem ich ausschließlich mit dem Tablet arbeiten werde richtig los. Nach der ersten Eingewöhnungphase mit der schmalen Tastatur geht es bereits schon wesentlich flotter von der Hand und ich komme mit dem Tippen deutlich schneller voran.
Eigentlich dachte ich, ich könnte es mir auf unserer Couch bequem machen und meinen ersten Arbeitstag mit dem Tablet von dort erledigen. Es stellte sich aber heraus, dass dies eine zu wackelige Angelegenheit ist. Auf dem Schoß zu tippen macht auf Dauer wenig Spaß. Daher bin ich an unseren Esszimmertisch gewechselt. Wenn das Tablet auf einem festen Untergrund steht, geht es deutlich besser.
Wenn ich nachher mit unseren beiden Hunden unterwegs bin werde ich mal versuchen ein paar Zeilen zu tippen, um zu sehen, wie es ist, wenn man unterwegs ist und schnell eine Notiz anlegen möchte.
Am schwierigsten ist es momentan noch, mich allgemein umzustellen und nicht mit der gewohnten Arbeitsumgebung umgehen zu können. Zwischen einzelnen Anwendungen hin und her zu springen ist auf meinem Laptop deutlich schneller und angenehmer, als beim Tablet. Mir fehlt auch meine Maus.
Das Ablegen von Informationen zu einem Artikel in Evernote funktioniert hingegen ziemlich gut. Auch hier heißt es, sich erst einmal einzugewöhnen. Ich vermisse es allerdings sehr, unter Windows zwei Fenster jeweils auf eine Seite zu ziehen und diese jeweils eine Hälfte meines Bildschirm belegen. Dieses Feature vermisse ich momentan am meisten.
Nach aktuell über zwei Stunden, in denen das Archos 101 XS nun fast dauerhaft an ist, sind 20 % des Akkus weg. Schön wär es gewesen, wenn man in der Tastatur einen zusätzlichen Akku hätte, der noch einmal mehr Strom zu Verfügung stellt. Dieses Prinzip kennt man von den Asus Transformer Modellen ja, die einen zusätzlichen Akku in der Tastatur verbaut haben. Natürlich würde dadurch die Tastatur deutlich dicker und schwerer werden. So wie Archos sein Tablet konstruiert hat, wirkt es sehr leicht und elegant. Eine dickere Tastatur würde dieses Erscheinungsbild wohl zunichtemachen.
Als ich so diese Zeilen herunter tippte, fiel mir dann auf, wie unkomfortabel doch die WordPress App ist[1]. Für einfachen Text und ein paar schnelle Blogposts mag diese vollkommen in Ordnung sein. Doch wenn man nur ein paar Kleinigkeiten anders machen möchte, hockt man in der Sackgasse und kommt einfach nicht weiter. Bereits das einfache Hochstellen von Zahlen stellt ein Problem dar. Ich mache dies, um am Ende eines Artikels meine Quellen und Verweise aufzulisten. Mit der WordPress-App geht das nicht. Dafür muss ich dann über die Chrome-App in mein WordPress-Backend gehen. Da habe ich dann meine gewohnte Oberfläche zur Hand.
Quellen und Verweise
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Quellen und Verweise