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Headflat inkl. Controller sucht aktuell nach Investoren über Kickstarter. / Bildquelle: Headflat

Headflat: Gadget kommt definitv auf den Markt

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Es ist ein paar Tage her, als ich durch Zufall bei Google+ über einen Link zu einem Kickstarter-Projekt gestolpert bin. Der Headflat, eine Halterung für das Smartphone, mit dem man beide Hände frei hat. Bei der Recherche bin ich bisher auf die unterschiedlichsten Meinungen gestoßen. Von totaler Begeisterung, bis hin zu totaler Ablehnung.

Viele Berichte bzw. Kommentare hatte ich über das Design des Headflat gelesen. Dabei gab es keine Zustimmung dafür, dass dieses Gadget in der Öffentlichkeit getragen wird. Hier ist allerdings bereits ein Denkfehler enthalten. Der Headflat ist nicht primär für den öffentlichen Raum gedacht. Fast ausschließlich für die eigenen vier Wände oder draußen, wenn Augmented Reality Spiele gespielt werden. Genau hier kann es äußerst interessant werden.

Das auf Kickstarter[1] sich gerade in der letzten Finanzierungsphase befindliche Projekt soll vielfache Anwendungsbereiche abdecken. Zugegeben, ich mag den Headflat sehr. Die Idee ist so simpel und die Anwendungsmöglichkeiten recht hoch. Für mich am interessantesten ist immer noch die Augmented Reality-Möglichkeit. Gerade Shooter bringen sicherlich eine Menge Spaß, wenn man sich mit anderen im Wald virtuell sich die Köpfe einhaut.

Die Einsatzmöglichkeiten dabei sind enorm. Ganz egal, ob es um Kinofilme aus der iTunes-Bibliothek, um Mitschnitte von TV-Serien oder um YouTube-Filme geht: Endlich kann man sich gemütlich zurücklehnen, die Hände über den Bauch zusammenfalten und den Film “freihändig” genießen.

Digitale Bücher lassen sich nun entspannt im Bett lesen, ohne dass es dabei nötig wäre, das Smartphone die ganze Zeit in den Händen zu halten. Beim Spielen können nun feinste Bewegungen über den Kopf und den Oberkörper direkt an das Spiel weitergegeben werden. Alle weiteren Eingaben erfolgen über einen mitgelieferten Bluetooth-Controller.

Für die Umsetzung des Produktdesigns wurde der Kölner Industriedesigner Uwe Spannagel beauftragt, der bereits für Medion, Sennheiser und andere namhafte Unternehmen gearbeitet hat. Sein Headflat Design ist praktisch, effizient und für den Heimgebrauch optimiert: Im Freien möchte auch der Designer nicht mit dem “Brett vorm Kopf” gesehen werden. Der Headflat erinnert hier sehr an den Fahrradhelm: Nicht unbedingt schön, aber dafür umso nützlicher im täglichen Gebrauch.

Übrigens: Der Headflat tritt nicht an, um Heimkino, PC oder Spielekonsole zu ersetzen. Das Gerät fügt sich nahtlos in die Multimedia-Kulisse ein und macht sich als praktisches Gadget schon bald unentbehrlich.

Ich hatte vor ein paar Tagen den Erfinder und Firmengründer Dirk Keune im Interview. Dabei hatte ich noch einige Themengebiete abgefragt, die bisher so nicht deutlich waren und / oder nicht kommuniziert wurden[2].

Quellen und Verweise

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Quellen und Verweise

Autor: Jens Lehmann

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