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Shpock: Flohmarkt in der Hosentasche

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Shpock ist euer Flohmarkt in der Hosentasche / Bildquelle: Shpock

Shpock ist euer Flohmarkt in der Hosentasche / Bildquelle: Shpock

Flohmärkte haben Tradition. In Hannover existiert der nach eigenen Angaben älteste Flohmarkt in der Altstadt. Seit 1967 findet dieser Flohmarkt nun jedes Wochenende seine Besucher. Doch die Zeiten ändern sich und auch in diesem höchst analogen Bereich hält das Smartphone Einzug. Zumindest möchte ein kleines Startup aus Wien mit ihrer ersten App Shpock erreichen.

Bequem von Zuhause aus einzukaufen ist nichts Neues mehr. Flohmarktware einzukaufen hieß bisher immer noch, am Wochenende früh aufstehen und persönlich vor Ort zu sein, wenn man ein Schnäppchen ergattern wollte. Die Macher der App Shpock aus Wien haben versucht alles in eine App zu stopfen[1].

Angebotsübersicht von Shpock

Angebotsübersicht von Shpock

Dabei ist Shpock ein Kofferwort und setzt sich aus „Shop in your pocket“ zusammen. Der Schwerpunkt liegt auf gebrauchtes von Privatpersonen. Ob ihr nun eure Gebrauchten Sachen verkaufen möchtet, oder selber etwas Schönes herstellt, ihr könnt es bei Shpock verkaufen. Dabei scheint es den Machern wichtig zu sein, auf regionale Angebote zu setzen.

Wenn ihr die App aus dem Play Store geladen habt und sie zum ersten Mal öffnet, erhaltet ihr automatisch die ersten Angebote aus eurer Region (60 Kilometer). Den Radius könnt ich (leider) nicht verkleinern oder erweitern.

Dafür gibt es zahlreiche Kategorien, nach denen ihr suchen könnt. Ob Kleidung, Wohnen, Elektronik, Filme und Bücher, ihr habt hier die frei Wahl und könnt in den bereits zahlreichen Angeboten stöbern. Solltet ihr auf etwas Interessantes gestoßen sein, so könnt ihr entweder den Artikel auf eure Merkliste setzen, dem Verkäufer ein Angebot machen, oder Fragen zu dem Angebot stellen.

Wenn ihr etwas anbieten möchtet, so könnt ihr ein Foto von eurem Produkt machen, und in 140 Zeichen beschreiben, was ihr verkaufen möchtet. Twitter lässt grüßen. Anschließend setzt ihr noch einen Preis und könnt es in den Pool der Angebote befördern.

Verkaufs-Tab in Shpock

Verkaufs-Tab in Shpock

Eine Einschränkung gibt es allerdings. Wenn ihr kaufen oder verkaufen möchtet, so ist ein Facebook-Account zwingend vorausgesetzt. Andere Login-Varianten gibt es (derzeit) nicht. Die Macher hinter Shpock begründen es damit, dass dadurch die Gefahr von Spammern und Betrügern minimiert bzw. gänzlich ausgeschlossen werden soll. Schlecht nur, dass dadurch zahlreiche Nutzer ausgeschlossen werden, die eine Authentifizierung via Facebook nicht wollen, oder gar keinen Account in dem sozialen Netzwerk haben.

Sicherlich ist die Entscheidung zum Login mit Facebook nachvollziehbar, doch alternative Möglichkeiten zum Registrieren wären durchaus angebracht. Betrug und Spam kann nicht komplett ausgeschlossen werden, da es ein leichtes ist ein gefälschtes Facebook-Profil zu erstellen.

Wenn ich schon bei den Punkten bin, die mir nicht so gut gefallen, dann kann ich auch gleich die fehlende Unterstützung für Tablets anführen. Auf dem Smartphone macht die Aufteilung Sinn. Auf einem Tablet wird der Inhalt lediglich vergrößert dargestellt. Und dann noch ausschließlich hochkant. Ich habe momentan das Archos 101 XS hier zum Testen und benutze es Quer in die Tastatur gesteckt. So kann ich Shpock leider nicht nutzen, da sich die App nicht mitdreht, sondern stur Hochkant bleibt.

Doch wir sprechen hier von einem Startup, dass erst seit ein paar Wochen am Start ist mit ihrer App. Ein wenig Nachsicht scheint angebracht zu sein.

Ansonsten gefällt mir die App mit ihrem Schwerpunkt auf regionale und private Angebote sehr. Ich war zwar nie ein großer Freund von Flohmärkten, aber mit Shpock lassen sich sicherlich mal bequem ein paar schöne Schnäppchen machen.

Quellen und Verweise

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Quellen und Verweise

Autor: Jens Lehmann

Hallo, ich bin Jens und der Gründer des Freizeichens und betreibe das Blog bereits seit 2010. Ich habe eine Ausbildung zum Bürokaufmann abgeschlossen und seit 2009 bin ich Student der technischen Redaktion und seit 2011 des Informationsmanagement an der Hochschule Hannover. Ihr könnt mich auch bei Twitter, Google+ und Facebook finden.

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