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[Kommentar] WhatsApp kostet

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Jeder hat ihn. Fast jeder. WhatsApp wird sehr oft in einem Atemzug mit den Apps genannt, die auf jedes Smartphone gehören. Dabei wird allzu oft vergessen, wie unsicher WhatApp ist und dass die Entwickler der Behebung der Fehler oft nur sehr spät oder gar nicht nachkommen.

Wenn WhatsApp im ersten Jahr kostenfrei für Android vorhanden ist, so ist das löblich zu erwähnen. Wer ein iOS Gerät von Apple sein Eigen nennt, muss direkt von Anfang an bezahlen. Dann allerdings nicht jedes Jahr erneut.

Momentan geistern Nachrichten darüber durchs Netz, wie auf einmal die Firma hinter WhatsApp plötzlich Geld für die Verlängerung des Abos von einigen Nutzern verlangt. So steht es seit jeher in den Nutzungsbedingungen von WhatsApp und neu ist das überhaupt nicht.

Generell bin ich sehr dafür, jedem Entwickler und Entwicklerin meine Wertschätzung in Form eines kleinen Geldbetrages zu geben für die Arbeit zum einen und für die Häufigkeit meiner Nutzung. Nach Möglichkeit verzichte ich auf die kostenlose Version, wenn es auch eine Donation-Version gibt, die exakt gleich zur kostenlosen ist, dafür aber ohne Werbung daher kommt.

Bei WhatsApp sieht das ein wenig anders aus. Diese App kommt zwar öfters zum Einsatz, doch ist die umgerechnet 80 Cent kaum wert. Denn WhatsApp krankt an einem ganz massiven Problem. Sicherheit. Bis heute sind viele Sicherheitsprobleme nicht beseitigt und die Entwickler schieben stattdessen lieber ein Update raus, in dem neue Smilies vorhanden sind. Wo liegen denn da die Prioritäten? Das Gebotene funktioniert recht gut, zugegeben. Doch die Konkurrenz kann das genauso gut, wenn nicht sogar deutlich besser. Dafür sind dann wiederum 80 Cent zu viel.

Mich wundert es auch, dass bisher noch niemand, der für WhatsApp bezahlt sich über die miesen Sicherheitsdefizite beschwert hat. Wer zahlt hat auch eine gerechtfertigte Anspruchshaltung.

Ich zahle gerne für Apps, dann sollten sie aber auch sicher sein. Wenn man bei WhatsApp endlich mal (ernsthaft) an den bekannten Sicherheitsproblemen arbeitet, diese endlich mal aus der Welt schafft, dann bezahle ich auch gerne den Abo-Preis von ca. 80 Cent. Vorher nicht.

Autor: Jens Lehmann

Hallo, ich bin Jens und der Gründer des Freizeichens und betreibe das Blog bereits seit 2010. Ich habe eine Ausbildung zum Bürokaufmann abgeschlossen und seit 2009 bin ich Student der technischen Redaktion und seit 2011 des Informationsmanagement an der Hochschule Hannover. Ihr könnt mich auch bei Twitter, Google+ und Facebook finden.

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